• So. Okt 2nd, 2022

Chemnitzer FC : 1. FC Union Berlin 1 : 1 ( 0 : 0 ) n.V. 1 : 2

Kader:

Rønnow – Jaeckel, Knoche, Heintz – Gießelmann, Trimmel, Khedira, Haberer, Haraguchi – Becker, Siebatcheu – ab 62. Voglsammer; ab 69. Schäfer; ab 79. Pantovic, Ryerson; ab 105. Behrens

Tore: 1:0 Müller (62.), 1:1 Siebatcheu (64.), 1:2 Behrens (114.)

Die erste gute Nachricht: Urs Fischer ist an der Seitenlinie präsent. Die Rückenschmerzen, die ihn plagten sind unter Kontrolle.

Das Spiel

Die Rot-Weißen dürfen anstoßen und haben die größeren Spielanteile, die Gastgeber halten gut dagegen. Das Chancenplus der Unioner wird meistens vom guten Chemnitzer Keeper Jakubov egalisiert. Siebatcheu bindet meist zwei Gegenspieler und kommt trotzdem zu Chancen, außerdem gewinnt er ungefähr 60 bis 65 % seiner Zweikämpfe. Bis zur Halbzeitpause beansprucht Union das Chancengros. Vereinzelt gelingt dem CFC eine Möglichkeit, meistens gelangt man nicht bis in den Strafraum. Die Eisernen hätten ein Tor verdient, aber Trimmel trifft nur das Außennetz.

Die Chemnitzer kommen weitaus aggressiver aus der Kabine und werden gefährlicher. Und nicht nur das, sie erarbeiten sich auch Möglichkeiten. Nach 62 Minuten, dann der Herzkasper-Moment: Der Kapitän der Chemnitzer köpft das Leder nach einem Freistoß ins Tor. Mir schwant Übles. Zwei Minuten später beruhigt mich Siebatcheu mit dem Ausgleichstreffer und bringt unsere Jungs wieder ins Spiel. Ich reiße die Arme hoch und brülle meinen Torschrei in den Fernseher. Ein Traumtor und für mich jetzt schon Tor des Monats. Langsam stellt sich das Bild der ersten Halbzeit wieder, der 1. FC Union wieder am Start. Leider ohne Torglück. Kurz vor Schluß ein Trimmel-Schuß an den Pfosten, mit dem Nachschuß scheitert Ryerson am CFC Keeper.

Es geht also in die Verlängerung

Kurze pause und dann noch mal 2 x 15 min. Union scheint die Marschrichtung vorgeben zu wollen. Allerdings ohne zählenden Erfolg. Nach 105 Minuten darf Jordan Siebatcheu auch seine Beine entspannen, für ihn kommt Kevin Behrens. Der braucht ganze 9 Minuten und dreht dann das Spiel zugunsten der Eisernen. Dies scheint aber auch etwas Energie in den Akku des CFC zu schieben und so wird es tatsächlich noch mal eine Fight bis zum Abpfiff.

Fazit

Auch der Ballbesitz hält sich einigermaßen die Waage. 57 zu 43 für den Bundesligisten. Anders sieht es bei Torschüssen aus. 27 zu 7 für den Bundesligisten. Auch bei den Ecken ist Union mit 12 zu 4 eindeutig vorn.

Kurz vor Kevins Einwechslung, sagte Robin Knoche zu ihm, dass er die Bude machen würde. So einfach ist das also. Manager Oliver Ruhnert hat einiges missfallen, vor allen Dingen bei dem Spiel mit dem Ball. Klar wurde hier und da mal zu spät abgespielt, aber man muss auch zugeben, gerade in der zweiten Hälfte hat der CFC die Räume eng gemacht und die ballführenden Spieler unter Druck gesetzt.

Freuen wir uns einfach über das Weiterkommen und aufs Derby.

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