• Sa. Jan 28th, 2023

1. FC Union Berlin : FC Augsburg 1 : 0 ( 0 : 0 )
1. FC Union Berlin : FC Augsburg 4 : 1 ( 4 : 0 )

Kader & Tore

Spiel 1: Grill – Doekhi, Knoche, Baumgartl, Maciejewski, Gießelmann – Khedira, Haraguchi, Pantovic – Becker, Jordan – ab 46. Ötztunali
1 : 0 (56. / Handstrafstoß) Jordan

Spiel 2: Rønnow – Jaeckel, Leite, Ryerson, Trimmel – Seguin, Kemlein – Leweling, Skarke – Michel, Behrens – ab 46. Möhwald, ab 67. Bruns

1 : 0 (12.) Michel, 2 : 0 (26.) Behrens, 3 : 0 (35.) Leweling, 4 : 0 (39.) Michel, 4 : 1 (80.) Petkov

Die Spiele

Spiel 1: Wie gewohnt von den Ligaspielen gegen die Fuggerstädter war auch das hier sehr umkämpft. In der 1. Halbzeit gab es bereits mehrere Torchancen durch Robin Koche oder auch Timo Baumgartl. In der Offensive konnten die Augsburger wenig entgegensetzen, was durchkam wurde weg verteidigt.

In der zweiten Hälfte rückten mehr Becker und Jordan in den Blickpunkt. Der FCA blieb größtenteils wirkungslos, ein Mal musste Grill sein Können unter Beweis stellen. Die Eisernen immer wieder mit Umschaltspiel und Chancen, aber es stand eben ein Rafal Gikiewicz im Tor. Gut 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte ein Augsburger im Strafraum die Hand im Spiel. Jordan konnte beim daraus resultierenden Elfmeter den Ex-Unioner im Tor verladen und verwandelte. Es gab viele weitere Vorstöße der Köpenicker, unter anderem durch Ötztunali, der aber öfter ins Abseits lief. Auch wenn der FCA den Druck zum Schluß hin verstärkte, bleibt das Ergebnis dem Spielverlauf entsprechend.

Spiel 2: Die ersten Minuten gehörten den „Gästen“ und Rønnow konnte sich mehrfach auszeichnen. Dann hatten die Eisernen mehr Zugriff und kontrollierten das Mittelfeld. Angriffe liefen oft über rechts, Trimmel und Jaeckel waren oft beteiligt. Aber auch wenn Michel über links kam wurde es gefährlich und so brachte er die Berliner recht früh in Führung und eröffnete den Torreigen. Der wurde fortgesetzt von Kevin Behrens und Jamie Leweling, ehe Sven Michel kurz vor der Halbzeit nochmal einen ins Netz legte.

Nach dem Seitenwechsel strahlten die Köpenicker Ruhe aus und schalteten auch einen Gang zurück und verließen sich aufs Umschaltspiel. Die Defensive hatte alles im Griff und gelegentliche Chancen zeigten die Richtung an. Der FCA hatte keine Ideen, das Bollwerk zu knacken und waren auch nicht wirklich eingespielt. Und deren Torhüter Kubik ist nun mal kein Rafal Giekewicz. Sven Michel hatte sogar sein drittes Tor auf dem Fuß, aber leider auf seinem schwächeren und verzog. Mit seiner Auswechslung stellte Fischer dann auch wieder vom 4-4-2 auf Dreierkette um und spielte mehr oder weniger auf Ergebnissicherung mit gelegentlichen Vorstößen oder besonders ruhig.

In der Schlußviertelstunde avancierte der Schiedsrichter zum Kuriosum. Erst gibt er Behrens zweites Tor nicht, für mich war kein Grund ersichtlich. Dann pfeift er (Wahrscheinlich Offensivfoul eines Augsburgers) ab, nach dem Pfiff spitzelt Petkov sitzend den Ball ins Union-Tor und plötzlich zählt das Tor. Das hätte ich gern erklärt bekommen.

Fazit

Fünf Testspiele, fünf Siege – was will man mehr. Alle Eisernen zeigten gute Leistungen und wenn sie so spielen, dann steht einem Sieg gegen Hoffenheim nichts im Weg.

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